Gedanken: Bin ich krank?

März 2, 2018 in Brustkrebs

Anmerkung 01.05.2022: Diese Beitrag ist sehr emotional und bring wirklich nur ein Einblick in meine Gefühlwelt von damals. Er ist in besten ausländer- Deutsch geschrieben. Mein Mann hat ihn noch nie gelesen (er korrigiert oft meine Beiträge). Irgendwie, glaube ich, wollte ich ihn diese Beitrag sparen.

————————–Ab hier, Original wie damals in 2018 geschrieben———————————

Ich fühle mich gar nicht krank. Immer wieder habe ich mit Rückenschmerzen zu kämpfen, aber nicht deswegen würde ich mich als krank bezeichnen. Ich fühle mich tatsächlich gesund.

Es fühl sich sehr komisch, wenn Leute die erfahren, dass ich Brustkrebs habe, zu mir sagen: Es tut mir leid wegen deine/ihre Krankheit.

Krebs in Frühstadium, wie in meinem Fall, gibt keine Symptome. Wenn man Glück hat, so wie ich, kann man den Knoten von draußen spüren. Aber, das ist nicht immer der Fall! Deswegen, sage ich alle meine Bekannten Ü50, geht bitte zu Mammografie!

Nächste Woche, gibt es die OP. Der Tumor kommt raus und ein Sentinel Lymphknoten. Nach der OP wird entschieden wie die Therapie weitergeht. Dabei ertappe ich mich in den Gedanken: ich bin gesund, muss man mich unbedingt aufschneiden und krankmachen?

Ja, der Wiederstand ist da. Die Angst vorm dem Schmerzen nach der OP. So bemühe ich mich im hier und jetzt zu bleiben.

Eine meine Liebling Bücher ist der von Eckhart Tolle: Jetzt! Die Kraft der Gegenwart* In das Buch, erklärt er wie wir glücklich sein könnten, wenn wir uns einfach auf das hier und jetzt konzentrieren würden. Er sagt, dass die Vergangenheit nicht mehr gibt und der Zukunft nur ein Gedanke ist. Es gibt nur das was wir jetzt haben: Dieses Moment.

Aber ehrlich, im jetzt zu bleiben fällt mir momentan sehr schwer. So versuche ich mich auf der Zeit nach der OP zu konzentrieren. Wenn ich aus dem Krankenhaus komme, wartet auf mich zuhause einer meiner beste Freundinnen, die ich seit lange nicht mehr gesehen habe. Ich freue mich sehr, sie wieder zu sehen und über das zusammen sein.

Und wenn meine Gedanken mich nicht im ruhen lassen, dann denke ich, in weniger als einer Woche ist die OP Geschichte.

Alles geht vorbei und Alles wird irgendwie gut. Ich muss nur vertrauen. Das Thema hatte ich schön in der Weihnachtszeit, als ich zu den Sterntaler- Märchen das Rezept für Pan de Jamon vorgestellt hatte, schriebt ich:

„Es bleibt uns nur darauf zu vertrauen, dass alles gut werden wird. Das Ur- Vertrauen, das uns sagt: nimm die Sachen wie sie kommen, Gott kümmert sich um dich und alles wird gut.“

Oder wie Mark Forster singen würde:

„Und auch wenn’s grad ‘nicht so läuft, wie gewohnt…egal, was kommt es wird gut, sowieso“

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